Kategorien: Alle Verzeihen

30.04.2019, 16:29

Welchen Einfluss können ewiges Entschuldigungen mit sich bringen!

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Entschuldigungen - wann ist es gut sich zu entschuldigen, wann ist es eher schlecht sich zu entschuldigen!

Welchen Einfluss können ewiges Entschuldigungen mit sich bringen!
Irren ist menschlich und Fehler zu machen gehört einfach dazu. Missgeschicklichkeit können, dürfen und sollen sogar passieren. Durch sie werden wir unsere geistiges Entwicklung fördern und auch stärken und schützen uns davor, den gleichen Fehler zu wiederholen - insofern wir die Bereitschaft in uns haben, daraus zu lernen.
Sich für einen begangene Fehler aufrichtig zu entschuldigen zeugt von menschlicher Größe. Solch eine Handlung erweist um Respekt und zeigt Empathie gegenüber jemanden, dem Unrecht zuteil wurde (sehr oft passiert es sogar unbeabsichtigt). In dem wir uns Entschuldigung können wir auf eine Handlung hinweisen, auch wenn diese noch unbemerkt ist, welche eine bestehende Beziehung negativ beeinträchtigen könnte, wenn wir es verschweigen würden. Die Macht der Entschuldigungen ist dabei, den anderen Ärger zu nehmen und zukünftig weiteren Missverständnissen vorzubeugen. Eine Entschuldigung kann zwar niemals eine frühere Lüge, Fehler, Handlungen rückgängig machen, aber sie vermag negativen Auswirkungen solcher Handlungen reduzieren - insofern sie auch ehrlich gemeint ist. ( Beispiele: Es tut mir wirklich so leid, ich werde es nicht mehr machen. Ich wollte dir nicht wehtun, ich achte zukünftig besser darauf. Mir war nicht bewusst, das es dich so verletzt. Das möchte ich jetzt besser machen. Oder ich werde jetzt achtsamer dabei sein.)
Wirkung ins Gegenteil umschlägt:
Ständiges Entschuldigen hat dahingehend auch einiges Negatives: Schnell entsteht ein Anschein nicht mehr kompetent zu wirken (bis hin dass sich der Andere sich nicht ernst genommen fühlt, weder sie noch ernst nehm wird). Dabei gibt es eine mächtige Nebenwirkung von übermäßigen sich entschuldigen, welche schädlich und nachhaltig sich als eine Selbstsabotage des eigenen Selbstverständnisses auswirkt.

Warum entschuldigen wir uns denn überhaupt dann so oft?
Die Wurzel führt oft in der Kindheit zurück. Als Kinder wurde uns beigebracht, wie wichtig es sei, höflich zu sein und sich wohlerzogen und gut zu benehmen. Solches wird dann zu einem eingeprägtem Verhalten das zur Gewohnheit wird und ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen, verhält man sich auch genauso wenn man Erwachsen geworden ist. Ohne sich deren Auswirkungen überhaupt bewusst zu sein, können sich diese aus der Kindheit erlernte zumeist gutgemeinten Ratschläge, sich mittels Entschuldigungen respektvoll und höflich zu sein, Jahre später dann auf einmal als total Negativ wirken.
Eine Affinität sich übermäßig zu entschuldigen kann aber auch daher kommen, dass wir uns einfach nur nach mehr Harmonie so sehr sehnen und/oder gar Konflikte vermeiden wollen und uns scheuen vor Auseinandersetzung. Dadurch verändert sich die Intention zu entschuldigen zu einer fehlgeleiteten Funktion, fälschlich gedacht dazu Verantwortung zu übernehmen und somit glauben Probleme verschwinden zu lassen.
Entschuldigungen können niemals vorbeugend den Frieden sicher stellen - und es ist dann auch gänzlich unabhängig davon in Bezug wer hat hier die Schuld zu verantworten, nur um des Friedenswillen.

3 Beispiele, wozu ständiges Entschuldigen führt

1. Unsicherheit und Selbstzweifel: Entschuldigungen, die weder ehrlich gemeint, noch zutreffen sind fehl am Platz. Sie lassen einen nur unsicher erscheinen und schüren hingegen sogar oft das Misstrauen in anderen. Das trifft genau dann ein, wenn wir eigentlich auf die Zustimmung anderer erhoffen (Beispiel: "Es tut mir leid, dass ich so viel geredet habe."- erwartet Antwort: "Aber nein, Ihre Präsentation war großartig und genau richtig!"). Selbst erwartet man Lob und Anerkennung, bekommt diese meist jedoch nicht und innerlich erfährt man ein Gefühl des Schmerzes, in jenen Augenblicken, in dem die Antwort nicht der Erwartung entspricht.

2. Unaufrichtigkeit: Ursache und Aus-Wirkung der LÜGEN!
Wenn wir wiederholt von anderen belogen werden, hören wir irgendwann auf dieser Person zu glauben. Ebenso gehört dazu diverse Information bewusst und absichtlich zu verschweigen, dies hat die gleiche Auswirkung einer Lüge. Es ist eine Lüge, die nicht in Worte ausgedrückt wurde, also Nonverbal existieren und genauso mächtig, wie eine ausgesprochene Lüge, ihre Auswirkungen haben wird.
Sich ständig zu entschuldigen ohne eine ehrliche, ernst gemeinte Verantwortung dazu zu übernehmen:
Ohne Verantwortung dazu zu übernehmen, welche Auswirkung hat dies dann auf die Beziehung (Partnerschaft, Familie, Freundschaft, im Job im Team). Das bedeutet solange keine klare Absicht darin steckt, wirkt die Unaufrichtigkeit, mit der Tendenz immer mehr als unglaubwürdig eingestuft zu werden. Man nimmt solche Menschen auf längere Sicht, nicht mehr für ernst und glaubwürdig.

3. Schuldübernahme - führt zur Machtverschiebung:
Wenn Sie stets der jene sind, der die Bereitschaft dazu hat sich ständig und schnell zu entschuldigen, führt dies zu einer Verschiebung der Wahrnehmung innerhalb bestehender Beziehungen. Es wird als Schwäche und Fehler interpretiert, gar als eine Art von Bestätigung von jenen aufgeschnappt, das sie im Recht seien und verleiht ihnen eine Gefühl der Macht und sie beschuldigen noch mehr, weil sie sich jetzt sogar noch bestätigt fühlen.
So zeigen Studien, dass Führungskräfte, die sich oft entschuldigen als zu schüchtern eingeschätzt und ihnen mangelnde Führungsqualitäten vorgeworfen werden.
Oder ein anderes Beispiel dazu aus dem Alltäglichen, in einer Beziehung, ein Partner/in die eine sehr tolerante und souveräne Haltung hat, mit geringfügigen Anschuldigungen gut umgehen kann und sich nur aus dem Grund entschuldigt, weil diese(r) solche Kleinigkeit erkennt und weiß das diese es nicht wert sind, auch nicht so wichtig sind, um dazu einen Schreit aufrecht zu erhalten. Diesbezüglich richten sie den Wert vermehrt auf die Liebe zu einander und entschuldigen sich dann, weil es ihnen leid tut, das es unwichtig ist und sie wissen das es leicht gelöst werden kann. Sie tun dies, weil ihnen die Liebe zu einander jetzt wertvoller und wichtiger ist und können damit auch gut umgehen, doch das Gegenüber, glaubt die Entschuldigung, ihr Eingeständnis wäre und bewertet es als Bestätigung und als eine Schwachstelle, was dann somit auch noch dessen Haltung und Handlung noch bestätigt. Er sich Selbsterhöht, sich Machtvoll fühlt und sein Partner/in als schuldig, fehlerhaft und falsch einstuft. Der Nachgebende gibt hierbei unbewusst nach und nach seine Macht ab (Eigenständigkeit, Selbstliebe, gesunde Abgrenzung, sein Freiraum wird pö a pö begrenzt werden) und wird nach und nach dominiert werden. Du bist Falsch ich bin Richtig. Du weißt nichts, ich weiß es besser. Ich habe kein Problem, nur du. Das kann bis zur psychischen Gewalt führen.

So hören Sie auf sich ständig zu entschuldigen

1. Überlegen Sie sich, warum entschuldigen Sie sich ständig:
Je besser Sie Ihre frühe Prägung, ihre eigene strategische Verhaltensweisen dazu erkennen und auch besser zu ordnen können, umso schneller können Sie diese Gewohnheit korrigieren.
Sie können sich folgende Fragen dazu stellen:
• Wie reagierte Ihre Familie auf Ihre Bedürfnisse, Ihre Wünsche und Interessen? Fanden diese gehört, nahm man diese ernst, hat man Sie dazu ermutigt oder Kinderwollen ist Kälberdreck, aus gelacht, oder es gibt wichtigeres, Du immer mit deinen Fantasien, dazu ist keine Zeit, kein Geld da?
• Welche Erfahrungen haben Sie in Bezug auf Ihre Durchsetzungskraft und welche Respektbekundungen haben bis dato gesammelt? Würdigend, wertschätzend, liebevoll, motivierend, zuhörend, anerkennend, ernstgenommen, unterstützend ? Fühlten sie sich angenommen, als was besonderes? Was mussten sie für Strategie einsetzen um gehör zu bekommen? Um das zu bekommen was sie sich Wünschten? Wurden sie bestraft und sie entschuldigten sich dann sehr schnell, weil sie dann sich wieder zugehörig gefüllt haben, nicht mehr als Ausgegrenzt. Oder kamen sie mit Lügen oft an ihr Ziel? Wenn ja, half es kurzfristig, oder auch auf Jahre und Jahrzehnte auch? Was passierte wenn Lügen aufgeflogen sind? Frieden, oder Strafe? Was ist besser Frieden zu erzeugen, der Dauerhaft auch noch nach Jahren bestand hat, oder auf Lügen aufzubauen, die jederzeit auffliegen können und der Urknall ist noch schlimmer, als sie es sich zuvor vorzustellen erlaubten? Verantwortung dazu übernehmen für das Handeln, anstatt in Lügen zu flüchten.
• Oder das hier führt sie schnell zu Ihrem inneren Wesenskern?
Was ist die erste Reaktion, wenn jemand "Nein" zu einem Vorschlag von Ihnen sagt?
Wie fühlen Sie sich dann? Fühlen Sie sich betroffen, abgelehnt, angegriffen?
Fühlen sich als ob Sie ein Schlag getroffen hätte? Fühlen Sie sich abgelehnt? Fühlen Sie sich
übergangen?
Was fühlen Sie? Welche Gedanken gehen Ihnen dann durch den Kopf?
Wie reagieren Sie darauf dann? Mit Widerstand? Mit Ablehnung? Mit Sturheit? Ignorieren Sie
es? Oder können Sie es als neutral annehmen? Und auch souverän so annehmen? Oder treffen
Sie alle Entscheidungen nur noch alleine und versuchen so kein NEIN mehr zu bekommen.
Gewähren somit keinen anderen mehr Mitsprache recht? Wenn Sie handeln, dann frage ich
Sie jetzt? Wie verlaufen ihre Beziehungen, Zwischenmenschlich, Partnerschaft, Team?
kollegial, nährend, wohlwollend, liebevoll, zärtlich, spaßig?

Das wäre schon fortgeschrittenes Stadium, nur um kein NEIN mehr zu empfangen.
Kompensiert auf ich entscheide alles nur noch Alleine, damit fühle ich mich nicht mehr als
abgelehnt, oder als Falsch oder vielleicht auch nicht mehr als Versager. Das sind nur einige
Beispiele dafür, es gibt andere Versuche und Strategien um das Muster NEIN nicht mehr
ertragen zu müssen. Einen tiefen Schmerz dahinter zu umschiffen. Alles mögliche ersuchen
um kein NEIN zu erhalten, somit gekonnt „glaubhaft“ es sich somit vom Hals zu halten, in
dem jegliche Art und Weise nur recht ist, um offene Fragen auszugrenzen, jeglichen Situation
die dazu führen könnte, diese erst gar nicht erst entstehen können. Alle Menschen und
Situationen so übergehen, ihnen somit es verweigern, um sich selbst erst gar nicht mehr in
eine solche Lage zu manövrieren. Ein Nein, Absage, Abfuhr, andere Ansichten, andere
Einstellungen dazu können Ihnen nicht mehr begegnen.

2. Der sich ständig entschuldigt:
Welche Überzeugen führen Sie dahin, das Sie in diversen Situationen dann einen Impuls verspüren sich zu Entschuldigungen:
Finden Sie und lernen Sie die Trigger zu verstehen, die einen Leidensdruck für eine Entschuldigung dabei auslösen:
Ist es das Verhalten einer Person oder eine spezielle Gestik oder Mimik? Ist es eine bestimmte Stimmung, die den Impuls verstärkt? Passiert es bei manchen Menschen eher als bei anderen?
Verspüren Sie Ängste dann? Wie wertvoll empfinden Sie sich dann? Stellen Sie dann an zweite Stelle? Geben sie nach damit um des Friedenswillen? Stecken Verlustängste dahinter? Befürchten sie die Konsequenzen die daraus entstehen können?

3. Wie gehe ich anders damit um?
Ersetzen Sie unangebrachte Entschuldigungen durch die eigentliche Aussage: Wenn Sie beispielsweise Ihrem Kollegen eine Bitte ausschlagen wollen, sagen Sie genau „Ich stecke gerade in einem wichtigen Projekt, das meine ganze Aufmerksamkeit erfordert. Es ist eine verrückte Woche mit vielen Terminen. Ich helfe dir gerne weiter, aber dieses Mal geht es leider wirklich nicht." Punkt. Mehr braucht es nicht.
Generelles was dabei zu beachten ist:
Es gibt zwei wichtige Aspekte einer Entschuldigung, die wenn Sie diese stets beachtet enorm ihr Leben zum Besseren wenden werden: Die ehrliche Absicht dabei und Ihre innere Haltung dazu. authentischer werden und transparenter werden. Wenn Ihre Entschuldigung nicht aufrichtig gemeint ist, wird sie sich spätestens nonverbal verraten. Was bedeutet nonverbal?
Es wird im alltäglich zu erkennen sein die Unehrlichkeit, auch an der Körpersprache, an Gestik, an den Gesichtszügen, die Mimik, quasi man kann die Energie spüren, das was nicht stimmig ist, auch durch Mitmenschen die es gesehen, mitwissend, zufällig anwesend gewesen sind. Denn Lügen haben keine Bestand, es gibt nur eine Wahrheit und unendlich viele Fassetten der Lüge dazu.
Entschuldigen Sie sich niemals, nur weil jemand anderes Ihnen sagt, das was er macht, tut und so wie erhandelt sei das Richtige. Oder weil die andere Person eine Entschuldigung erwartet. Oder nur damit Sie bekommen, was Sie wollen. Entschuldigungen, die als Manipulation oder als soziale Geste eingesetzt werden, sind bedeutungsleer. Auf lange Sicht wirkt sich ständiges Entschuldigen nicht nur negativ auf das Selbstwertgefühl, sondern auch auf Ihre Beziehung zu anderen aus.

Wann entschuldigen wir, wenn wir wirklich den wir lieben verletzten, wenn wir schaden zugefügt haben, ob bewusst oder unbewusst. Es kommt in die Richtig des Verzeihe mir... ich wollte dir nicht wehtun, ich wollte nicht dir schaden. Dazu gehört das Wissen, was ist die Norm. Gesetzte sind Norm. Du solltest nicht töten, du sollst nicht lügen, du sollst nicht betrügen, du sollst nichts stehlen?
Zuhören, aktiv zuhören... Was wird gesprochen? Welche Emotionen sind dabei? Wer liebt wird es verstehen? Wer Mitgefühl hat wird es deuten können? Wer liebt wird es ändern können? Wer sich selbst liebt, wird sich selbst ändern können. Das Du, ist nicht dein Verhalten! Ich höre immer wieder ich lasse mich nicht verbiegen. WAS ist das ICH? Ein guter Mensch zu sein! Das Verhalten das man zutage bringt, das ist das ICH! Das Verhalten ist nicht in Steingemeisselt. Ein Verhalten setzt sich aus Handeln zusammen, aus Strategien, aus Worten. Das was Du tust, ist dein ICH! Wer bist du wenn man das Umfeld fragen würde, wenn Sie dich beschreiben würden?
Nickst du, sagst ja genauso bin ich, damit fühle ich mich wohl? Wenn es nicht passt du dich nicht wohlfühlen damit, liegt es in dir, dein Verhalten zu korrigieren, solange bis du im Aussen das Feedback bekommst, ein ehrliches Feedback, das dein Herz zum singen bringt.

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Redakteur

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26.02.2015, 11:27

Wie du schnell wieder Versöhnung herstellen kannst

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Wahrnehmung oder Bewertung

Wenn jemand gemein zu dir ist: Frage dich doch mal,ob es eine Wahrnehmung ist oder eine Bewertung?
Welches Gefühl erhältst du auf diese Frage?

  • Eine Bewertung trägt eine Ladung, die entweder positiv oder negativ ist. (freudig oder schwer)

  • Wahrnehmung dagegen trägt keine Ladung, sie ist leicht.
  • Eine Wahrnehmung sorgt dafür, dass du dich leicht fühlst.

Wahre Schöpfung resultiert nicht aus der Bewertung von richtig und falsch, sondern aus Frage und Wahl und einer neuen Wahl. Wahl ist der auserlesene, auserkorene Samen, welcher im Bewusstsein aufgeht und eine gute Ernte einbringt.

Du bist niemals FALSCH, dennoch kannst du einen Fehler machen.
Einen Fehler machst du, weil du dachtest, das sei gut und wahrscheinlich das Beste in der Situation. Manchmal kommt auch eine Erwartungshaltung mit rein, zu glauben es wird schon. Des Weiteren kann folgen, das man sich der wirklichen Verantwortungsbereichen und der Eigenverantwortung nicht gewiss ist. Und noch ein wichtiger Ansatz dabei ist das man sich nicht immer Bewusst ist, der eigenen Stärke in sich selbst.Die Aufmerksamkeit auf sich selbst im Innern auszurichten und auf das Gute und Beste für sich und alle beteiligten. Fragen stellen was wäre hierbei die Beste Möglichkeit? Was ist hier gerade wichtig? Das öffnet und gibt mehr Raum der Möglichkeiten für alle beteiligten.

Ein Fehler mag mit einer Absicht und ohne Absicht passieren.
Bewusst und auch Unbewusst.

Das Resultat aus dem Fehler welches daraus hervorkommt, zeigt nur auf, das noch nicht alle Sichtweisen, alle Möglichkeiten angeschaut wurden.
Es können Bewertungen und Überzeugungen dahinter stecken, "wie was zu sein hat" oder "so halte ICH es für RICHTIG".
Daraus hast du zuvor eine Wahl getroffen, diese setzte eine Entscheidung in Gang und der Entscheidung folgte die (deine) Umsetzung und diese lieferte dir daraus dann das Ergebnis. (es eskaliert, Streit entsteht, ein Konflikt wurde geboren)
Dies ist ein wahrer Erschaffungsprozess, den du selbst kreierst, erschaffen hast.
Wahre Schöpfung resultiert nicht aus der Bewertung von richtig und falsch, sondern aus der Frage und der Wahl und einer neuen Wahl, welche Du immer hast.
Wahl kreiert Bewusstsein.
Du kannst immer einen neue Wahl treffen, du kannst gleich um Verzeihung bitten und sagen das war nicht meine Absicht, das war nicht gerade klug von mir, oder das war gerade Mist, es war ein Fehler von mir.
Du kannst diese Situation augenblicklich wenden und dadurch entsteht eine Entladung, der zuvor entstandenen Emotionen -- Gefühle die dabei entstehen "Ich bin schuldig, ich bin falsch, ich verliere gerade meine Position und muss mich behaupten, diskutieren, rechtfertigen, verteidigen , angreifen, Gegenangriff, Aggression, Wut, Verletzung usw."
Wenn du dir hierbei gerade bewusst wirst, welche Macht du selbst hast, innerhalb von Sekunden diese gerade entstandene Kreation einer Tragödie zu wandeln in Frieden für alle Beteiligten.
Verzeihen, sich selbst verzeihen, der Situation, dem Handeln, dem Fehler dem man getan hat und der Bewusstheit, das man neu wählen kann, jeden Augenblick, wie kann es noch besser werden?
Und zu spüren ich bin ein guter Mensch und die beteiligten Personen haben ja gar nichts damit zu tun gehabt. Ich habe was falsch gemacht.
Die Kraft in dir ist nicht darauf gerichtet ob du richtig oder falsch bist, sondern darauf das du durch öffnende Fragen und der Wahl und einer neuen Wahl immer eine Dynamik des Wandels erlebst. Wie du immer schneller und besser eine wahrhaftige zufriedene Situation erschaffen kannst.

Wie geht es noch besser?

Finde deine Bewertungen und Überzeugungen und prüfe diese auf deine Wahrheit und löse diese auf...
treffe die Wahl und entscheide dich für das gute Gefühl.
Dein inneres ist dein Führer, nur dein Inneres kann dich führen, kein anderer, kein Buch, kein Lehrer, noch nicht einmal deine Eltern. Keiner ausser du selbst, weißt wann es sich gut an fühlt.
Lerne wieder dich selbst wahrzunehmen, dich zu fühlen und dem leichten Gefühl, welches ganz sanft in dir aufkommt, treu und mit mehr Vertrauen zu folgen. Es wird es dir Danken. Vertrauen erzeugt den Samen der wächst und die Ernte Vertrauen sein wird.
Ist es das nicht wert für Dich?

Redakteur

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17.06.2011, 16:20

Was ist es das ich Problem nenne?

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Oft regen wir uns unnötig über Dinge auf, die bei näherer Betrachtung eigentlich gar nicht so wichtig sind. Wir nehmen kleine Probleme und Problemchen und im nu bauschen diese auf. Jemand schneidet uns zum Beispiel auf der Straße den Weg ab. Statt gleichmütig darüber hinwegzusehen, überzeugen wir uns, daß unser Zorn berechtigt ist. Wir spielen in Gedanken eine imaginäre Konfrontation durch. Viele von uns erzählen sogar später noch jemanden anderem von dem Vorfall, anstatt ihn einfach zu vergessen. Warum lassen wir den Gedanken an Fahrer von vorhin und all den Dingen die dieser hätte besser machen können los und konzentrieren uns stattdessen lieben mit unseren alltäglichen wirklich wichtige Dingen? Versuchen Sie doch einmal aus, Mitgefühl zu empfinden für diesen Menschen und sich daran zu erinnern, wie betrüblich es ist, dermaßen in Eile zu sein. In Dieser Weise bleibt unser eigenes Wohlbefinden unangetastet, und wir vermeiden, anderer Leute Probleme zu den unseren zu machen. In unserem Leben gibt es viele Beispiele für derartige Banalitäten. Ob wir nun in einer Schlange warten, uns unberechtigte Kritik anhören oder den Löwenanteil an Arbeit erledigen mussten – es zahlt sich enorm aus, wenn wir lernen, uns nicht über Kleinigkeiten aufzuregen. Viele Menschen verschwenden so viel Lebensenergie auf Nichtigkeiten, daß sie den Zauber und die Schönheit des Leben überhaupt nicht mehr wahrnehmen können. Wenn Sie sich aber entschließen, für dieses Ziel zu arbeiten, werden Sie feststellen, daß ihnen weitaus mehr Energie für Freundlichkeit und Sanftheit zur Verfügung steht

Pia Martini

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21.09.2010, 19:42

„Alle Angst in mir darf jetzt da sein!“

Gesund werden und bleiben durch bejahendes Fühlen Wer seinem Körper ein grosses Geschenk machen möchte und ihn von schweren Lasten der Vergangenheit befreien will, der kann dies auf eine sehr preiswerte und einfache Weise tun. Hierzu dürfen wir die Rolle verstehen, die Gefühle für unseren physischen Körper spielen.
Von kleinauf verdrängen wir Emotionen nach innen Jeder Mensch fühlt bereits in seiner Kindheit alle Gefühle, die ein Mensch fühlen kann. Ob Liebe oder Wut, Geborgenheit oder Angst, Freude oder Hass, Macht oder Ohnmacht und manch andere. Mit den angenehmen Gefühlen haben wir kein Problem, mit den unangenehmen jedoch umso mehr. Dies liegt daran, dass jeder von uns schon in früher Kindheit zu hören und zu spüren bekam, dass er mit seinen sogenannten negativen Gefühlen nicht akzeptiert, schon gar nicht geliebt wurde. Wenn ein Kind sehr traurig ist, dann sind Mama oder Papa bemüht, das Kind aufzuheitern und ihm die Trauer zu nehmen. Denn sie haben nicht gelernt, dass man auch jemand trauern lassen darf. Wenn ein Kind voller Angst ist, heißt der bis heute meist ausgesprochene Satz: „Du musst doch keine Angst haben!​“ Wieder versucht der Erwachsene hier, dem Kind ein Gefühl zu nehmen, die Angst. Das ist gut gemeint, hat aber für den Umgang des Kindes mit seinen Gefühlen sehr üble Folgen. Denn das Kind fühlt sich mit seiner Angst nicht angenommen und geliebt. Es hört die Botschaft heraus: „Angst zu haben ist nicht in Ordnung. Warum hast du bloß Angst? Du musst doch keine
Angst haben. Mit dir stimmt was nicht.​“ Könnte das Kind sein Innerstes ausdrücken, würde es laut rufen: „Ich habe aber schon Angst! Zeig mir, wie ich damit umgehen
kann!​“ Und wenn Kind voller Wut daher kommt, laut schreiend, aufstampfend, boxend, dann suchen Papa wie Mama beim Kind nach dem Schalter zum Abstellen der Wut. Denn sie haben ja ihre eigene Wut und Ohnmacht bestens verdrängt.
Ob Wut, Angst, Trauer oder andere Gefühle – bei keinem sog. negativen Gefühl erhält das Kind die Botschaft: „Du bist in Ordnung, wenn du das fühlst. Ich liebe dich auch mit deiner Wut, mit deiner Trauer, mit einer Angst. Denn ich, der Erwachsene, kenne diese Gefühle auch. Komme her in meine Arme und fühle, was da ist in dir….​.​“Abgelehnte Gefühle sind der Krankmacher Nr.​1
Daher hat jeder von uns von früh auf gelernt, seine unangenehmen Emotionen mehr und mehr zu verstecken und zu verdrängen. Neben den genannten drei gehören hierzu vor allem die Energien von Ohnmacht, Kleinheit, Minderwertigkeit, Schuld, Scham, Neid, Gier, Eifersucht, Rache, Hass. Prüfen Sie sich selbst mit der Frage: „Darf ich hassen? Liebe ich mich mit meinem Gefühl der Ohnmacht oder der Scham?​“ Natürlich nicht, werden die meisten sagen. Aber an diesem Verhalten, an dieser Ablehnung unserer Gefühle ist nichts „natürlich“. Die Ablehnung unserer Emotionen ist absolut unnatürlich und erzeugt unendliches körperliches und seelisches Leid. Warum? Verdrängte, abgelehnte Emotionen machen unsere Körper krank, ja sie sind in meinen Augen der Krankmacher Nr. 1 und verantwortlich für fast alle Krankheiten. Das klingt radikal und so ist es auch gemeint. Warum ist das so? Von Kindheit an erzeugen wir Emotionen der Angst, der Wut, der Schuld, Scham u.​a. und nähren und vermehren sie tagtäglich. Dies tun wir konkret durch das Denken und Glauben an unwahre grundlegende Gedanken über uns selbst wie z.​B. „So wie ich bin, bin ich nicht in Ordnung“ (…führt zu Trauer und Scham) „Ich bin allein und keiner hilft mir. Oft werde ich allein gelassen. Diese Welt ist unsicher…“ (…führt zu Angst und Trauer). „Ich darf nicht so sein, wie ich wirklich bin. Sonst werde ich abgelehnt“ (führt zu Wut und Trauer) usw. Dies, um nur an drei Beispielen aufzuzeigen, dass Gedanken Gefühle bzw. Emotionen erzeugen.
Unser Körper kann Emotionen nicht verarbeiten. Diese von uns täglich genährten und immer wieder verdrängten Emotionen können unseren Körper jedoch nicht verlassen. Emotionen sind Energien, die – wie alle Energie – fließen will. Das verhindern wir jedoch täglich, indem wir vor ihnen davon laufen, uns von ihnen ablenken und sie immer wieder nach innen verdrängen.
Emotionen kann dieser physische Körper jedoch nicht verarbeiten. Wenn wir unseren Ärger und unsere Wut ständig hinunterschlucken, wenn uns manch altes, unangenehmes Thema auf der Leber liegt, wenn uns sehr enttäuschende Ereignisse wie z.​B. das Verlassen-Werden durch einen geliebten Menschen an die Nieren geht, wenn uns etwas unter die Haut fährt, auf dem Herzen liegt, wir uns den Kopf zerbrechen, schwer tragen z.​B. an Schuldgefühlen oder sehr nachtragend sind, wenn wir Unangenehmes ständig in uns hineinfressen usw. – dann zeigt uns unsere Sprache bereits deutlich, wie wir diesen Körper immer wieder schwer belasten, so lange, bis dieser nicht mehr kann. Ob Rückenschmerzen oder Migräne, ob Brustkrebs oder Magengeschwür, ob Ekzeme oder Rheuma, ob
Herzinfarkt oder Übergewicht – der wirkliche, verursachende Hintergrund von Krankheiten findet sich in erster Linie in den Unmengen an emotionaler Energie, mit denen der Körper ständig mehr belastet wird und er unter dieser Last endlich zusammenbrechen muss.
Fühle das Gefühl bejahend!
Was können wir tun, um diesen krankmachenden Kreislauf zu durchbrechen, um unseren Körper zu entlasten und gesund zu erhalten? Wir müssen wieder bejahend fühlen lernen. Es geht hierbei um ein völlig neue Einstellung, die wir unseren Emotionen, unseren uns bisher unangenehmen Gefühlen gegenüber einnehmen und leben dürfen.
Ein Gefühl will – damit es fließen kann – bejahend gefühlt werden. Das heißt, unser Wut, unser Ärger, unserer Trauer, unsere Angst wünschen sich von uns Annahme, Liebe und Würdigung. Denn jedes dieser Gefühle ist unsere eigene Schöpfung. Und alles, was wir erschaffen, wünscht sich, von uns, dem Schöpfer, anerkannt und gewürdigt zu werden.
So wie ein Bonbon nicht hinuntergeschluckt, sondern gelutscht werden will, will ein Gefühl gefühlt werden, und zwar bejahend. Denn was von uns abgelehnt und bekämpft wird, das kann nicht gehen. Im Gegenteil: Jede Ablehnung verstärkt das Gefühl. Wie geht das Fühlen des Gefühls praktisch? Wann immer ein Gefühl in Ihnen hochkommt, erspüren Sie bitte, um welches Gefühl es sich hierbei genau handelt. Die meisten Menschen begnügen sich mit einem „ich fühle mich schlecht“, ohne herauszufinden, ob es sich um Ärger oder Ohnmacht oder Angst handelt. Dann sorgen Sie für ein paar störungsfreie Minuten und sagen zu diesem Gefühl zum Beispiel „Alle Trauer in mir darf jetzt da sein. Ich bin bereit, dich zu fühlen.​“ Wenn Sie Ihre Augen schliessen, spüren Sie nach kurzer Zeit sehr genau, wo das Gefühl im Körper steckt, wo es sein Zentrum hat. Auch diesen Empfindungen des physischen Körpers, Enge, Schwere, Spannung, Druck, Lähmung u. a. erlauben Sie da zu sein und atmen hierbei sehr bewusst und tief. Dieses Vorgehen ist dem Verhalten genau entgegengesetzt, das Millionen Menschen täglich praktizieren.
Sobald auch nur innere Unruhe auftaucht, geht’s an den Kühlschrank, oder ans Handy, ins Internet oder an den Fernseher. Wir lenken uns ab durch Arbeiten, Essen, Telefonieren, ja selbst durch’s Joggen. Nehmen Sie sich regelmässig Zeit für bejahendes Fühlen.
Wer weiss, dass in ihm eine Menge Wut oder Trauer oder Ängste stecken, der möge sich ein oder zweimal pro Woche hierfür eine Stunde Zeit nehmen, z.​B. am frühen Abend. Sie sorgen für Ruhe und Ungestörtheit, setzen sich bequem hin, legen vielleicht eine passende Musik auf, bei Trauer z.​B. ein trauriges Stück wie ein Requiem und gehen mit geschlossenen Augen mit Ihrer Aufmerksamkeit nach innen. Und wiederholen liebevoll immer wieder die Sätze: „Alle Trauer in mir darf jetzt da sein. Ich bin bereit, sie zu fühlen.​“ Diese Gefühle kommen auf diese Weise mehr und mehr in den Fluss und lösen sich oft in Tränen und auch durch verstärktes Gähnen. Denken Sie nicht, es sei Müdigkeit. Alte, lange verdrängte Gefühle lösen sich oft in massiven Gähnimpulsen. Wichtig ist, dass Sie wirklich bereit sind, diese Gefühle als Ihre Schöpfungen anzuerkennen. Die hat niemand in Sie hineingesteckt. Vielleicht haben Sie einiges damals von Mama oder Papa übernommen, aber immer waren Sie selbst der Schöpfer. Also übernehmen Sie heute Ihre Verantwortung für die Erschaffung aller Gefühle in Ihnen. Solange Sie weiter Opfer spielen und andere für Ihre Gefühle und Ihr Schicksal verantwortlich machen wollen, erzeugen nur immer wieder neues Leid in sich. Wir machen ein Gefühl also nicht weg, sondern erlauben ihm sich aufzulösen, besser sich zu verwandeln. So entsteht aus alten verdrängten Energien wie Angst, Wut und Hass durch ihr ejahendes Fühlen Leichtigkeit, Frieden, Kraft und Freude.

Wunschmeditation Pia Martini

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